Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Ein Familienprojekt, so könnte man die Begeisterung für den Geist der Pfadfinder bei den Schades aus Borchen beschreiben. Kein Wunder also, dass auch Sohn Julian, heute 20 Jahre alt und im … Lehrjahr zum Bankkaufmann, auch als Baby und Kleinkind mit den Eltern schon immer bei Pfadfinderaktivitäten dabei war. Die Eltern waren Vorstand und Materialwart, Julian selbst ist mit 7 ein Teil der sogenannten Wölflingsstufe geworden. Mittlerweile hat er alle Altersstufen durchlaufen und ist bei der letzten Altersstufe, den Rovern angekommen. Mit den Eltern und dem zwei Jahre älteren Bruder lebt Julian weiter in Borchen und hat einige Fragen zum Wert Teamgeist beantwortet:

Was verbindest Du mit dem Wert Teamgeist?

Julian Schade: Damit verbinde ich vor allem ein einzigartiges Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Gruppe. Dabei ist es egal, wie diese Gruppe zustandekommt oder was die verschiedenen Personen ausmacht. Wenn man ein gemeinsames Ziel hat und dieses Ziel als Team erreicht, ist es ein ganz anderes und viel besseres Gefühl als etwas allein erreicht zu haben.

Was macht Dir Spaß am Tun bei und mit den Pfadfindern?

Julian Schade: Meine persönlichen Highlights sind die jährlichen Zeltlager mit allen Mitgliedern aus allen Altersgruppen, das heißt, sieben bis 21 Jahre, und die durchaus alltagsfremden Situationen, in die man sich als Gruppe begibt.

Welche Aspekte von Teamgeist hast Du bei den Pfadfindern kennengelernt, die Du vorher vielleicht nicht kanntest?

Julian Schade: Mich beeindruckt immer wieder der Zusammenhalt innerhalb der verschiedenen Altersgruppen. Wenn beispielsweise jemand bei einer langen Wanderung mit schwerem Gepäck nicht mehr kann und total am Ende ist, dann nehmen ihm die anderen Teile seiner Last ab und motivieren ihn nach einer kurzen Pause wieder weiter zu gehen. Auch die Unterstützung und der Teamgeist von den älteren Jugendlichen gegenüber den Kindern sind mmer wieder erstaunlich mit anzusehen. Es gibt fast keine Auseinandersetzungen und die grundsätzliche Stimmung innerhalb der Gruppe ist so gut wie immer sehr positiv, auch wenn es mal nicht so läuft wie es soll.

Was begeistert Dich vor allem am Teamgeist?

Julian Schade: Ich finde es erstaunlich wie viel man mit Teamgeist schaffen kann. Jeder kann sich mit seinen Stärken einbringen und fast jeder Denkanstoß kann sinnvoll verwendet werden. Jeder Einzelne muss wesentlich weniger Energie aufwenden, als wenn man etwas alleine erreichen muss.

Was kann man alles zusammen schaffen im Vergleich dazu, es alleine zu versuchen? Fallen Dir Beispiele ein?

Julian Schade: Das geht vom Aufbau von großen Zelten über das Planen und Durchführen von Pfadfinderaktionen wie einem Zeltlager oder 72-Stunden-Aktionen bis zum Adventsmarkt, den wir organisieren. Allein ginge das alles nicht.

Inwiefern hilft Dir das, diesen Teamgeist so (kennen)gelernt zu haben bei Deiner Ausbildung in der VerbundVolksbank OWL?

Julian Schade: Durch diesen Teamgeist habe ich gelernt auf meine Stärken zu vertrauen, aber mir dennoch nicht zu schade zu sein um auch einmal nach Hilfe zu fragen. Ich habe früh erfahren dürfen, dass eine Filiale wirklich im Team arbeitet und die Aufgaben sinnvoll untereinander aufteilt. Als Azubi kann man sich da in viele Bereiche sehr gut einbringen.

Wo erlebst Du Teamgeist in der Bank?

Julian Schade: Quasi überall! In der Bank erlebe ich das aber besonders innerhalb der Filialen und Abteilungen, aber auch unter uns Azubis und auch in der Gesamtbank. Egal, was für ein Problem man hat, es gibt immer jemanden, den man anrufen kann und der einem dann weiterhilft. Die Kolleginnen und Kollegen sind echt nett und hilfsbereit, sodass die Probleme meist schnell behoben sind.

Wieso ist der Teamgeist aus Deiner Sicht so wichtig bei der Arbeit?

Julian Schade: Teamgeist schafft meiner Meinung nach auch ein sehr angenehmes Arbeitsklima. Wenn ich weiß, dass die Kollegen hinter mir stehen und ich auch mit Problemen zu ihnen kommen kann, dann geht es mir direkt besser und ich freue mich auf die Arbeit.

Welche Ziele hast Du nach der Ausbildung? Was macht Dir besonders viel Spaß?

Julian Schade: Ich möchte nach der Ausbildung erst einmal etwas in der Bank arbeiten und mich vielleicht noch etwas weiterbilden. Besonders Spaß an der Ausbildung macht mir die Vielseitigkeit. Wir haben die Möglichkeit, Einblicke in sämtliche Bereiche der Bank zu bekommen und dadurch auch vielseitige Weiterbildungschancen.

Bitte vervollständige den Satz "Ein Leben ohne Teamgeist wäre..."?

Julian Schade: … langweilig, kompliziert und fast unmöglich.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

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