Unternehmen

Unterstützung in der Corona-Krise

Unser Angebot für Selbstständige und Unternehmen

Unsere Seite wird regelmäßig aktualisiert: zuletzt am 10.07.2020

Die aktuelle Situation bringt besondere Belastungen – gerade auch für Unternehmer und Selbstständige – mit sich. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen möchten wir Sie bestmöglich unterstützen. Gemeinsam finden wir Lösungen, um finanzielle Engpässe zu überbrücken und die aktuelle Krise zu meistern. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen ersten Überblick über die Hilfsangebote für Unternehmen und Selbstständige sowie Informationen zu unserer Erreichbarkeit und unseren Services geben.

Im Überblick:
KfW-Förderkredite und andere Hilfsprogramme

Für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind
  • KfW-Unternehmerkredit
  • Risikoübernahme bei Betriebsmittel- und Investitionskrediten:
    Große Unternehmen: bis zu 80 Prozent
    Kleine und mittlere Unternehmen:  bis zu 90 Prozent
  • Betriebsmittelkredit bis eine Milliarden Euro Kreditvolumen je Unternehmensgruppe
    (max. 5 Jahre Laufzeit mit einem Tilgungsfreijahr oder 2 Jahre endfällig)
  • Investitionskredite bis eine Milliarde Euro Kreditvolumen je Unternehmensgruppe
    (max. 5 Jahre Laufzeit mit einem Tilgungsfreijahr)
  • Beantragung über die VerbundVolksbank OWL als Hausbank  

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Für Unternehmen, die mindestens 3 Jahre am Markt aktiv sind
  • ERP-Gründerkredit Universell
  • Risikoübernahme bei Betriebsmittel- und Investitionskrediten:
    Große Unternehmen: bis zu 80 Prozent
    Kleine und mittlere Unternehmen: bis zu 90 Prozent
  • Betriebsmittelkredit bis eine Milliarde Euro Kreditvolumen je Unternehmensgruppe
    (max. 5 Jahre Laufzeit mit einem Tilgungsfreijahr oder 2 Jahre endfällig)
  • Investitionskredite bis eine Milliarde Euro Kreditvolumen je Unternehmensgruppe
    (max. 5 Jahre Laufzeit mit einem Tilgungsfreijahr)
  • Beantragung über die VerbundVolksbank OWL als Hausbank

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Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre am Markt sind

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Für Unternehmen, die seit dem 01. Januar 2019 am Markt sind

  • KfW-Schnellkredit 2020
  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • 100 Prozent Risikoübernahme durch die KfW
  • Maximaler Kreditbetrag: bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019
    für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten: maximal 500.000 Euro
    für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten: maximal 800.000 Euro
  • Laufzeit bis zu 10 Jahre, zwei Tilgungsfreijahre
  • Voraussetzung: Das Unternehmen hat im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt (bzw. seit dem Start am Markt, falls der Zeitraum kürzer ist) und hat mindestens zehn Mitarbeiter.
  • Beantragung über die VerbundVolksbank OWL als Hausbank

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Für Unternehmen bis 500 Mio. Euro Umsatz, Gründer, Freiberufler
  • NRW.Bank.Universalkredit
  • Hilfe bei Liquiditätsengpässen, Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen
  • Haftungsfreistellung von bis zu 80 Prozent zugunsten der Hausbank
  • Haftungsfreistellungsbeträge bis 250.000 Euro: Kreditzusage in der Regel innerhalb von 72 Stunden durch die NRW.Bank
  • Beantragung über die VerbundVolksbank OWL als Hausbank

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Ausfallbürgschaft der NRW.BANK
  • Zweck der Ausfallbürgschaft: Stärkung der Sicherheiten
  • maximale Höhe des Bürgschaft: 2,5 Millionen Euro
  • beschleunigte Verfahren für Bürgschaften bis 500.000 Euro:
    Kredite bis 250.000 Euro als Expressbürgschaft mit einer Entscheidung innerhalb von 72 Stunden
    Kredite bis 500.000 Euro mit einer Entscheidung innerhalb von 72 Stunden nach Vorlage aller notwendigen Unterlagen
  • lediglich 50 Prozent des regulären Bearbeitungsentgeltes im Rahmen von Corona-bedingten Liquiditätsfinanzierungen
  • Beantragung über die VerbundVolksbank OWL als Hausbank

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Förderkredite beantragen –
schnell und unbürokratisch

Die öffentlichen Kreditprogramme beantragen Sie einfach bei uns als Hausbank. Damit wir Ihnen schnell helfen können, schicken Sie uns Ihre Anfrage online. Über unsere Anfragestrecke können Sie uns die benötigten Unterlagen schnell und einfach zur Verfügung stellen:

  • Jahresabschlüsse 2017 und 2018
  • Betriebswirtschaftliche Auswertung per Dezember 2019 inkl. Summen- und Saldenliste
  • Kurze (coronabedingte) Situationsbeschreibung und Erläuterung bereits eingeleiteter Maßnahmen (z.B.  Beantragung Kurzarbeitergeld, Ausweitung Lieferantenkredite, Aussetzung Pachtzahlungen, ...)
  • Liquiditätsplanung/Herleitung des Liquiditätsbedarfs für 2020 und 2021
  • Rentabilitätsplanung 2020 (einschließlich Krisenauswirkung) und 2021
     

Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

Allgemeines

Die Bundesregierung und die Länder errichten einen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen, die durch die Auswirkungen der Corona-Krise (Coronavirus, SARS-CoV-2, Covid-19) in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Das Hilfspaket für Beschäftigte und Unternehmen umfasst verschiedene Sofortmaßnahmen.

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Überbrückungshilfe für Solo-Selbstständige, Freiberufler und KMU

Der Bund möchte mit der Corona-Überbrückungshilfe die wirtschaftliche Existenz von betroffenen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und Freiberuflern sichern. Dazu werden bei Corona-bedingten erheblichen Umsatzausfällen der Monate Juni bis August 2020 die betrieblichen Fixkosten teilweise erstattet.

Eckpunkte der Corona-Überbrückungshilfe des Bundes:

Die Überbrückungshilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bei Betrieben

  • bis 5 Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat für 3 Monate,
  • bis 10 Beschäftigte max. 5.000 Euro pro Monat für 3 Monate.


Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten und dem Ausmaß des erlittenen Umsatzrückgangs.

  • Bei einem Umsatzrückgang (im Fördermonat gegenüber Vorjahresmonat) zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent werden 40 Prozent der Fixkosten erstattet.
  • Bei einem Umsatzrückgang (im Fördermonat gegenüber Vorjahresmonat) zwischen 50 Prozent und 70 Prozent werden 50 Prozent der Fixkosten erstattet.
  • Bei einem Umsatzrückgang (im Fördermonat gegenüber Vorjahresmonat) von mehr als 70 Prozent werden 80 Prozent der Fixkosten erstattet.
     

Voraussetzung: Einen Antrag auf Überbrückungshilfe können Unternehmen und Organisationen aller Branchen stellen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren. Ihr Umsatz muss in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen sein.  

Antragstellung: Beantragt wird Überbrückungshilfe von allen Betroffenen immer über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer. Dieser kann ab dem 10. Juli bis zum 31. August 2020 die Überbrückungshilfe hier beantragen.

Weitere Informationen

Kurzarbeitergeld

Unternehmen können Kurzarbeitergeld unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Informationen der Agentur für Arbeit für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Entschädigung bei Quarantänemaßnahmen

Sollten Sie zum Beispiel aufgrund von Corona-Erkrankungen in Ihrem Betrieb durch die Gesundheitsbehörde aufgefordert werden, Ihren Betrieb (vorübergehend) zu schließen, so können Sie auf Antrag die in dieser Zeit gezahlten Löhne für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückerstattet bekommen.

LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Die Liquidität von Unternehmen wird durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck werden Stundungen von Steuerzahlungen erleichtert und Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. Diese Maßnahmen sind echte Hilfen für alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größenordnung.

Bei steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Steuerberater.

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Insolvenzantragspflicht für geschädigte Unternehmen aussetzen

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten sind. Dadurch soll verhindert werden, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen. Deshalb wird das von der Bundesregierung bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen flankiert. Dadurch sollen die Folgen des Ausbruchs für die Realwirtschaft abgefedert werden.

Durch verschiedene Maßnahmen, insbesondere im Insolvenzrecht, wird Unternehmen, die infolge der Pandemie wirtschaftliche Schwierigkeiten haben oder gar insolvent geworden sind, die Fortführung des Unternehmens ermöglicht und erleichtert.

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Soforthilfe für Künstler

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung NRW freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie hier.

Handlungsfähigkeit von Unternehmen, Genossenschaften, Vereinen und
Wohnungseigentümergemeinschaften

Es sollen vorübergehende Möglichkeiten geschaffen werden, betroffene Rechtsformen in die Lage zu versetzen, auch bei weiterhin bestehenden Beschränkungen der Versammlungsmöglichkeiten erforderliche Beschlüsse zu fassen und handlungsfähig zu bleiben. Dabei geht es beispielsweise um die Online-Teilnahme an Hauptversammlungen, Verkürzungen von Einberufungspflichten und die Durchführung von Versammlungen ohne physische Präsenz.

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Online-Handel starten

Online-Handel

Gerade in der aktuellen Situation möchten viele stationäre Händler ihre Produkte kurzfristig und schnell im Internet anbieten. Mit unserem VR pay QuickCommerce können Sie sich einfach und innerhalb weniger Minuten einen Online-Shop inklusive aller wichtigen Bezahlverfahren einrichten.

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Hygienisch kassieren

Viele Kunden wünschen sich in der aktuellen Situation das Zahlen per Karte oder kontaktloses Bezahlen. Wenn Sie einen Lieferdienst aufbauen wollen, kann auch mobiles Bezahlen eine passende Lösung sein. Mit unseren Kartenterminals können Sie Kartenzahlungen schnell, unkompliziert und hygienisch abwickeln.

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Wir sind für Sie da!

Ab Montag, den 11. Mai, sind alle unserer Filialen und BeratungsCenter wieder für Sie zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

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KundenCentrum

Bei allgemeinen Fragen und Themen, zum Beispiel Überweisungen, Kontostandsabfragen oder Online-Banking, hilft Ihnen auch unser KundenCentrum von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter 05251 294-0 weiter.

Bargeldversorgung

Die Bargeldversorgung für Gewerbekunden ist flächendeckend gesichert.

Unsere Geldautomaten und SB-Filialen stehen Ihnen uneingeschränkt wie gewohnt zur Verfügung.

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Infos für Privatkunden

... zu Schutzmaßnahmen, Erreichbarkeit und Online-Banking.

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