DE-ZEN-T-RAL

Was würde geschehen, wenn man ein Unternehmen einfach in die Luft werfen könnte, schüttelt, wieder auffängt und anschließend neu sortiert? Bestimmt nicht etwas ganz Neues, aber auf jeden Fall stünde danach nicht mehr alles an seinem gewohnten Platz. Man müsste sich neue Gedanken machen, wo man in Zukunft etwas neu platzieren möchte, ob der alte Bestand überhaupt noch Sinn macht … und bekäme dadurch die Chance, etwas ganz Neues zu kreieren. Dies alles haben wir 2017 unter der Überschrift „Dezentralisieren gegen den Trend“ im Zuge unseres Strategieprojekts „Zukunftsbild 2020“ und der Fusion mit der Volksbank Minden in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess angestoßen. Geleitet hat uns dabei nicht Größe, sondern der Grundgedanke der Dezentralität – gerade, weil wir mittlerweile die Sechs-Milliarden-Euro-Grenze bei der Bilanzsumme überschritten haben. Mit dem Schritt zur VerbundVolksbank OWL eG und den Zweigniederlassungen „Volksbank Paderborn“, „Volksbank Höxter“, „Volksbank Detmold“, „Volksbank Minden“ und „Bankverein Werther“ haben wir ein dezentrales Bank-Konzept umgesetzt, das keine Vorbilder hat.  Vielleicht aber kann es zum Vorbild für andere genossenschaftliche Regionalbanken werden.

„Keine Revolution. Aber bis heute eine revolutionäre Idee. Die Genossenschaften. Ein Erfolgsmodell für uns alle.“ – so wirbt die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft im Raiffeisenjahr 2018 für den genossenschaftlichen Gedanken. Anlass ist der 200. Geburtstag des Genossenschaftsgründers und Sozialreformers, der am 30. März 1818 in Hamm an der Sieg geboren wurde. In diesem Raiffeisenjahr fühlen wir uns mit unserer Idee der VerbundVolksbank OWL und unserem dezentralen Konzept Raiffeisen näher denn je. Und zugegeben: Ein Stück weit verstehen wir unser Modell „VerbundVolksbank“ auch als revolutionäre Idee, weil wir damit einen Gegentrend zu den seit Jahren anhaltenden Zentralisierungstendenzen in der Bankenbranche setzen. Und weil wir damit die Genossenschaftsidee für die Anforderungen einer neuen Zeit interpretiert und unseren Weg in die Zukunft gefunden haben.

Im Raiffeisenjahr 2018 blicken wir auf 156 Jahre erfolgreiches und nachhaltiges Wachstum mit unseren Mitgliedern und Kunden auf der Basis unserer hochmodernen genossenschaftlichen Werte zurück. Heute könnten wir keine bessere Ausgangsbasis für die Zukunft haben: Regionale Verbundenheit, emotionale Nähe, schnelle Entscheidungen, Leistungsstärke aus eigener Kraft und eine perfekte Vernetzung von persönlicher Kundennähe und digitalen Services machen die VerbundVolksbank zu einem führenden und innovativen regionalen genossenschaftlichen Bankpartner im starken Wirtschaftsraum Ostwestfalen-Lippe.

In „disruptiven“ Zeiten wird das Verrücken und Neudenken Teil unseres täglichen Tuns. Ideen dafür gibt es in OWL genug, wie die Geschichten in diesem Jahresbericht unter dem Leitgedanken de.zen.t.ral zeigen. Diese Ideen werden wir in Zukunft noch besser aufspüren. Lassen Sie uns gemeinsam etwas Spannendes daraus machen und zum Wohl unserer Wirtschaftsregion noch ein Stück näher zusammenrücken!

Dr. Ulrich Bittihn
Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG

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