Ein Stück weit für das Leben gelernt

Persönliche Einblicke in die Ausbildung bei der VerbundVolksbank OWL

Durfte während der Ausbildung für Michael Ring (v.l.), Denise Droste, Jost Henkenius und André Susewind nicht fehlen: eine kleines Spiel am Kicker, der in der Cafeteria der VerbundVolksbank in Paderborn für Zerstreuung sorgt.

Ende Januar haben 34 junge Menschen bei der VerbundVolksbank OWL eG ihre Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau oder zum Immobilienkaufmann/-frau erfolgreich beendet. Hinter ihnen liegen zweieinhalb Jahre, in denen sie nach eigenen Worten mehr als nur einen Beruf erlernt haben – sie haben für ihr Leben gelernt, sind erwachsen geworden. Im Interview schildern vier ehemalige Auszubildende ihre ganz persönliche Sicht auf diese spannende Zeit.

Warum haben Sie sich damals bei der Volksbank beworben?

Michael Ring: Bankkaufmann zu werden, war schon immer mein Traumberuf. Deshalb habe ich auch vor meiner Bewerbung zwei Praktika bei der VerbundVolksbank OWL absolviert, die beide sehr lehr- und hilfreich waren. Durch die Praktika konnte ich mir ein gewisses Bild davon machen, was in der Volksbank vor sich geht, wie die Abläufe sind, wie gearbeitet wird. Und obwohl ich noch sehr jung war – ich war zu Beginn der Ausbildung gerade erst 16 Jahre alt –, dachte ich mir, ich probiere es einfach. Und es hat tatsächlich auch geklappt.

André Susewind: Nach meinem Wirtschaftsabitur auf dem Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Paderborn, wusste ich, dass ich etwas mit Mathe und BWL machen möchte. Und da ich aus Lichtenau-Herbram komme, wo die VerbundVolksbank seit langem eine Filiale hat, hatte ich mein Konto schon früh bei der Volksbank. Deshalb richtete ich meine Bewerbung auch zunächst an die Volksbank – wo es dann ja auch geklappt hat.

Jost Henkenius: Bei mir war es ähnlich. Ich wusste zunächst ebenfalls nicht so genau, was ich nach dem Abitur machen möchte. Deshalb habe ich ein freiwilliges Praktikum gemacht, drei Wochen in der Filiale in Beverungen. Das hat mir dann so gut gefallen, dass ich mich noch kurzfristig beworben habe.

Denise Droste: Mir war nach dem Abitur klar, dass ich etwas mit Menschen machen, dass ich den direkten Kontakt zu Kunden haben möchte. Und da ich das Thema „Finanzen“ generell sehr interessiert finde, habe ich mich dann beworben. Das Vorstellungsgespräch bestätigte meine ohnehin positive Meinung, die ich von der Volksbank hatte und ich bin sehr froh, dass alles so gelaufen ist.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Ausbildung und wurden diese Erwartungen erfüllt?

André Susewind: Ich wollte nicht den ganzen Tag hinter dem Schreibtisch sitzen, sondern mit den Kunden in Kontakt kommen, persönliche Gespräche mit ihnen führen und außerdem ganz unterschiedliche Aufgabe übernehmen. Deshalb hatte ich mich vor der Bewerbung etwa ganz klar gegen einen Job in einer Verwaltung entschieden. Diese Erwartungen wurden dann auch vollkommen erfüllt. Denn normalerweise sieht der Kunde ja nur die Filialen der Volksbank. Dass allerdings noch so viele Abteilungen und unterschiedliche Aufgabengebiete dahinterstehen, etwa das Private Banking, der Unternehmenskundenbereich oder das Internationale Geschäft, das bleibt zumeist verborgen. Aus diesem Grund ist es auch ein großer Vorteil, dass die VerbundVolksbank OWL eine solch große Regionalbank ist, die ihren Mitgliedern und Kunden, aber eben auch ihren Mitarbeitern eine große Breite an Möglichkeiten bieten kann.

Was waren für Sie die größten Herausforderungen während der Ausbildung?

Michael Ring: Mit 16 Jahren in ein Unternehmen mit über 900 Mitarbeitern zu kommen, das war schon wirklich eine Herausforderung. Bis dahin hatte man ja einen ganz anderen Lebensrhythmus, hat ganz andere Dinge getan und gesagt. Aber es war eine schöne andere Welt.

André Susewind: Ich fand es herausfordernd, sich auf so viele Kollegen einzustellen. Man lernt durch die Ausbildung nämlich tatsächlich sehr viele der über 900 Mitarbeiter kennen. Dabei ist jeder Kollege und jeder Aufgabenbereich anders und du stellst dich immer wieder neu auf Kollegen und Abteilungen ein. Doch das macht auch ein stückweit den Reiz dieser Ausbildung aus, denn sie ist enorm vielfältig.

Jost Henkenius: Das empfand ich ähnlich. Diese immer wieder neu benötigte Flexibilität und das Einstellen auf immer neue Situationen und Menschen haben mich sehr gefordert, sie haben mir aber auch sehr viel gebracht.

Denise Droste: Eine Herausforderung für mich war die Umstellung auf die Berufsschule. Dort werden nämlich ausschließlich Dinge vermittelt, die tatsächlich für den Beruf benötigt werden, die einen weiterbringen und die man auch können sollte. Der Unterricht war also sehr effizient. Die Aufmerksamkeitsspanne musste deshalb deutlich höher sein, als etwa noch auf dem Gymnasium.

Wie haben Sie persönlich sich in dieser Zeit verändert?

André Susewind: Ich glaube, da spreche ich für alle: Man ist in den vergangenen zweieinhalb Jahren vor allem sehr viel selbstbewusster geworden. Das habe ich unter anderem beim Kontakt gegenüber dem Kunden gemerkt oder auch mit Kollegen.

Denise Droste: Ja, und auch sehr viel selbstständiger. Ich bin ist in diesen zweieinhalb Jahren richtig erwachsen geworden.

Jost Henkenius: Außerdem haben wir gelernt, uns besser zu organisieren. In der Schule gab es immer eine Aufgabe und die wurde abgearbeitet. Dann war das Thema vorbei oder es kam ein neues Thema. Das funktioniert im Beruf nicht mehr so einfach. In einer Filiale können schnell mal mehrere Kunden hintereinander mit immer unterschiedlichen Anliegen kommen. Zeit, erst ein Anliegen zum Ende zu bringen, ist da nicht immer vorhanden. Der Mitarbeiter muss also entscheiden, welche dieser Aufgaben besonders wichtig ist und somit besonders dringlich bearbeitet werden muss. Diese Selbstorganisation und die Einschätzung einer Situation sind als neue Eigenschaften auf jeden Fall hinzugekommen.

Wie schätzen Sie Ihre zukünftigen Chancen in der VerbundVolksbank OWL eG ein?

Michael Ring: Die Chancen empfinde ich als sehr gut, denn die Volksbank bietet unter anderem ja sehr viele Weiterbildungsmöglichkeiten an.

André Susewind: Es gibt eine große Auswahl an Wegen, die man gehen kann.  Ich beginne zum Beispiel im Oktober mit dem Bachelor of Banking and Finance in Bielefeld. Hierbei unterstützt mich die Bank sehr und beteiligt sich zum Beispiel auch an den Kosten für das Studium. Zudem steht mein Chef für das Studium voll hinter mir. Das ist heutzutage nicht selbstverständlich.

Denise Droste: Ich glaube, dadurch, dass das Haus so groß ist, werden den Auszubildenden viele Chancen geboten, weiterzukommen. Und durch die vielen Abteilungen, die wir während unserer Ausbildung erlebt haben, haben wir einen guten Einblick erhalten, wie viele Möglichkeiten es in der VerbundVolksbank OWL für eine Karriere gibt.

Was würden Sie jungen Menschen mit auf den Weg geben, die überlegen, sich zu bewerben?

Michael Ring: Mein dringlichster Rat wäre zunächst, sich nicht zu sehr davon beeinflussen zu lassen, was in den Medien zur Zukunft des Bankkaufmann-Berufes momentan steht. Dieser Beruf wird nicht aussterben. Natürlich hat sich viel verändert. Doch auch die Banken und die einzelnen Tätigkeitsbereiche in den Banken haben sich mitverändert. Es muss also heißen: Es kann also keine Rede davon sein, dass der Beruf des Bankkaufmanns aussterben wird.

Denise Droste: Das sehe ich genauso, denn zumindest die VerbundVolksbank OWL hat ein gutes Konzept für die Zukunft. Und deswegen denke ich schon, dass dieser Beruf eine gute Zukunft hat.

André Susewind: Ich würde jedem angehenden Bewerber sagen, dass die Ausbildung in unserem Haus wirklich top war, ich kann sie nur empfehlen. Das sagen im Übrigen auch die fertigen Auszubildenden, die sich jetzt entschlossen haben, dass sie doch nicht bei der Bank bleiben möchten.

Jost Henkenius: Das stimmt. Egal, ob man nach der Ausbildung weitermachen möchte oder nicht, jeder Auszubildende nimmt in diesen zweieinhalb Jahren enorm viel für sein Leben mit. Das unterscheidet die Ausbildung zum Bankkaufmann sicherlich von vielen anderen Ausbildungsberufen, die einen nicht so gut auf das spätere Leben vorbereiten. Ich würde also jedem, der sich dafür interessiert, raten, sich zu bewerben.

 

Schulabgänger, die Interesse an einer vielseitigen und spannenden Ausbildung haben und einen sicheren Arbeitgeber suchen, der ihre persönliche und fachliche Weiterentwicklung fördert, können sich unter www.verbundvolksbank-owl.de/karriere bewerben.

 

 

12. Februar 2018