VerbundVolksbank bestens in OWL positioniert

  • Vertreterversammlung beschließt 3,9 Millionen Euro Dividende für Mitglieder
  • Gutes Ergebnis auf hohem Vorjahresniveau sichert starke Eigenkapitaldotierung
  • Einstieg in neues Kompetenzfeld „Digitale Wirtschaft und Start-ups“
  • 2018 weiter auf Wachstumskurs
  • Mona Niggemeyer-Hollmann, Gabriele Schäfers, Peter Gödde und Joachim Pahn im Aufsichtsrat bestätigt

Sehen die VerbundVolksbank bestens in OWL positioniert (v. l.): Frank Sievert, Uwe Hagemeyer, Axel Breitschuh,
Dr. Friedrich Keine, Dr. Ulrich Bittihn, Ansgar Käter, Bernd Seibert, Rudolf Jäger, Karl-Heinz Rawert, Matthias Brandes und Günter Vogt.

Paderborn. „Die VerbundVolksbank ist nach noch nicht einmal einem Jahr bestens in OWL positioniert und gut vorbereitet für disruptive Zeiten“, versicherte Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn bei der ersten Vertreterversammlung des Instituts, das im August 2017 aus der Fusion der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold und der Volksbank Minden hervorgegangen ist. Rund 300 Vertreter – darunter auch erstmals die neu gewählten Vertreter aus der Region Minden – waren in die Domstadt gekommen, um sich über die Entwicklung ihrer Bank zu informieren und den Jahresabschluss 2017 zu genehmigen. Dabei zeigten sich die Miteigentümer sichtlich beeindruckt von der Veränderungsgeschwindigkeit und der Umsetzungskraft der führenden genossenschaftlichen Regionalbank in OWL.

Solitärstellung in OWL erreicht

„Auftrag erledigt. Die Fusionsbeschlüsse aus Januar 2017 haben wir umgesetzt, der neue Name ist etabliert und parallel haben wir jede Menge Strategie- und Zukunftsarbeit für die Neuausrichtung unserer Bank geleistet“, fasste Bittihn das Geschäftsjahr 2017 zusammen. Das Wichtigste für die Zukunftssicherung einer Regionalbank sei die Verankerung im Markt. „Diese haben wir 2017 mit dem dezentralen Konzept der VerbundVolksbank OWL und ihren Zweigniederlassungen ,Volksbank Paderbornʽ, ,Volksbank Höxterʽ, ,Volksbank Detmoldʽ, ,Volksbank Mindenʽ und ,Bankverein Wertherʽ gestärkt“, betonte Bittihn. In digitalen Zeiten gegen den Trend zu dezentralisieren, sei ein mutiger Schritt gewesen. „Gerade trotz oder wegen der Digitalisierung bauen wir die Nähe zu unseren Kunden aus. Denn für uns als genossenschaftliche Regionalbank findet Wachstum aus eigener Kraft nur vor Ort statt.“ Das Modell der VerbundVolksbank sei eine zeitgemäße Interpretation sowohl genossenschaftlicher als auch föderativer Grundprinzipien und habe von Kunden, Geschäftspartnern und aus dem genossenschaftlichen Verbund viel Anerkennung bekommen. „Damit haben wir eine Solitärstellung in OWL erreicht“, so Bittihn.

Bankpartner für „Digitale Wirtschaft und Start-ups“

In diesem Verständnis baut die VerbundVolksbank auch ihr Leistungsprofil weiter aus. Beispielhaft dafür steht das neue Kompetenzfeld „Digitale Wirtschaft und Start-ups“, um das sich ein Team von acht Beratern kümmert. Ziel ist es, den heimischen Mittelstand bei der Digitalisierung zu begleiten. „Gleichzeitig wollen wir uns darüber als Bankpartner für die Start-ups in OWL positionieren. Hier sehen wir uns auch in der Rolle als Netzwerker, vor allem um klassische Unternehmen mit Start-ups zusammenzubringen“, so Bittihn. Mit den wesentlichen Playern in OWL wie der Founders Foundation, dem Pioneers Club, der SmartFactoryOWL sowie der garage33 und dem TecUP sei die VerbundVolksbank in diesem Netzwerk bereits gut positioniert.

Mit agiler Organisation fit für neue Arbeitswelt

Mit ihrem neuen Bank-Konzept sieht sich die VerbundVolksbank auch gut aufgestellt für den Arbeitsmarkt der Zukunft. „Mit dem Schritt hin zu einer agileren Organisation erfüllen wir schon jetzt die Erwartungen an eine neue Arbeitswelt, in der der Teamgedanke und das kreative Arbeiten im Netzwerk im Mittelpunkt stehen“, so Bittihn. Zum Ende des Jahres 2017 beschäftigten die VerbundVolksbank und ihre Tochterunternehmen 974 Mitarbeiter.

100 Prozent Zustimmung für Jahresabschluss 2017

Neben viel Anerkennung für die nachhaltige strategische Weiterentwicklung der VerbundVolksbank gab es von den Vertretern 100 Prozent Zustimmung für den Jahresabschluss 2017. Im Geschäftsjahr 2017 konnte die VerbundVolksbank OWL ihre Position als führende genossenschaftliche Regionalbank im Wirtschaftsraum OWL ausbauen, ein solides Wachstum verzeichnen und ein gutes Ergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahres erreichen. Das Kundenvolumen stieg um 4,0 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Die Kundenkredite legten um 5,0 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zu. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 3,1 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Das betreute Kundenvermögen – bilanzielle und außerbilanzielle Einlagen – erreichte 6,9 Milliarden Euro (plus 6,5 Prozent). Mit einer Bilanzsumme von 6,1 Milliarden Euro per 31. Dezember 2017 ist die VerbundVolksbank jetzt von Platz 7 auf Platz 6 der rund 900 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland aufgestiegen.

Ergebnis leicht über hohem Vorjahresniveau

Aufgrund des guten Wachstums stieg das Teilbetriebsergebnis vor Bewertung von 54,5 Millionen Euro auf 56,6 Millionen Euro bzw. 0,98 Prozent der Bilanzsumme. Damit liegt das Institut deutlich über dem Verbandsdurchschnitt. „Wir haben ein gutes Ergebnis leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres. Angesichts der anspruchsvollen Rahmenbedingungen sind wir damit zufrieden“, so Bittihn. Als besonderer Erfolg sei zu werten, dass es in dem herausfordernden Zinsumfeld erneut gelungen sei, durch das Wachstum im Kundengeschäft den Zinsüberschuss leicht um 0,8 Millionen Euro auf 110,8 Millionen Euro zu steigern.

Aus dem guten Ergebnis 2017 hat die Bank ihr bilanzielles Eigenkapital in einem außerordentlichen Umfang (plus 11,4 Prozent) gestärkt und damit ihr solides Fundament, vor allem auch für weiteres Kreditwachstum, ausgebaut.

Die rund 115.100 Mitglieder profitieren vom Erfolg der Bank in Form der Dividende. Sie erhalten insgesamt 5,5 Prozent auf ihre Anteile. Insgesamt schüttet die VerbundVolksbank aus ihrem Bilanzgewinn mehr als 3,9 Millionen Euro aus.

2018 weiter auf Wachstumskurs

Auch im Geschäftsjahr 2018 bleibt die VerbundVolksbank auf Wachstumskurs. So stieg die Bilanzsumme in den ersten fünf Monaten um 2,9 Prozent auf über 6,2 Milliarden Euro. Die Kundenkredite legten um 2,7 Prozent und die Kundeneinlagen um 2,5 Prozent. „Damit sind wir auch im laufenden Jahr planmäßig und gut unterwegs“, so Bittihn.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat wurden für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt:

  • Mona Niggemeyer-Hollmann, geschäftsführende Gesellschafterin der NIGGEMEYER GmbH Fahrzeug und Lackiertechnik, Paderborn
  • Gabriele Schäfers, geschäftsführende Gesellschafterin der Bauunternehmung Karl Immig GmbH & Co. KG und IHK-Vizepräsidentin, Paderborn
  • Peter Gödde, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildung & Handwerk, Paderborn
  • Joachim Pahn, geschäftsführender Gesellschafter der Pahna Lebkuchen GmbH, Lemgo

 

15. Juni 2018