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„Orden ohne Namen für einen guten Namen“ an Ansgar Käter verliehen 

Höhepunkt der stimmungsvollen Galaprunksitzung der Heimatbühne Paderborn

Fünf Männer mit Karnevalsmütze und Karnevalsorden stehen lachend auf einer Bühne.

V. l. Peter Naunheim, Ansgar Käter, Martin Hornberger, Christoph Rüther und Elmar Kloke

Paderborn. Die Paderhalle war am Freitagabend nicht nur ausverkauft, sondern auch fest in der Hand der VerbundVolksbank OWL eG. Dass sich rund 100 Mitarbeitende der Bank, gemeinschaftlich als Panzerknacker-Bande kostümiert, unter die insgesamt rund 550 Gäste der Gala- und Prunksitzung „Närrische Paderstadt“ mischten und den Stimmungspegel in die Höhe trieben, hatte einen sehr jecken Grund. Die Heimatbühne Paderborn e.V. verlieh dem Vorstandsvorsitzenden der regionalen Genossenschaftsbank, Ansgar Käter, den traditionsreichen Karnevalsorden „Orden ohne Namen für einen guten Namen“.

Damit werden Käters Verdienste um die Stadt Paderborn und das Gemeinwohl gewürdigt. Die Verleihung des seit 1969 existierenden Ordens war der Höhepunkt eines sehr unterhaltsamen und abwechslungsreichen Bühnenprogramms, das die Heimatbühne Paderborn erneut mit viel Kreativität, Leidenschaft und Engagement auf die Beine gestellt hatte.

In seiner Laudatio für Ansgar Käter sparte der Ordensträger des Jahres 2025, Paderborns Landrat Christoph Rüther, nicht mit Komplimenten und hob die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor. Mit den Worten „Alle zusammen, jetzt und nicht später – wir freuen uns auf unseren Ansgar Käter“ gab Rüther die Bütt für den neuen Ordensträger frei.

Als „Hüter des Geldes“, so sein Beiname, stellte sich Ansgar Käter dem Publikum vor. Seine Antrittsrede hatte er im Zusammenspiel mit der Band, die das Programm begleitete, bestens vorbereitet und mit musikalischen Highlights rund um das Thema Geld garniert, zum Beispiel „Money, Money, Money“ von ABBA oder „Bruttosozialprodukt“ von Geier Sturzflug. In seiner Rede streifte Käter Themen wie den Bankschließfächerraub in Gelsenkirchen, die Teilzeit-Debatte in Deutschland, den bundesweiten Wirbel um die „Windelhühner-Performance“ im Dom oder die Haushaltslage der Stadt Paderborn: „Das Stadtsäckel braucht eine Wartung, bei uns bekommt ihr eine Top-Beratung.“

Dabei brachte Käter auch zum Ausdruck, dass er sich nicht nur als „Hüter des Geldes“, sondern auch als „Hüter der Werte“, dem die Gemeinschaft, die Wertschätzung und der Zusammenhalt wichtig ist, versteht. Und nach nunmehr fast zehn Jahren in Paderborn stellte der gebürtige Oldenburger Münsterländer fest: „Hier, das sag ich unumwunden, hab‘ ich meinen Heimatplatz gefunden.“

Die pointenreiche Antrittsrede wurde mit tosendem Applaus belohnt. Anschließend wurde er offiziell ins Ordenskapitel der Heimatbühne Paderborn aufgenommen.

Ansgar Käter wurde im Mai 2016 Vorstandsmitglied der damaligen Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG. Seit dem 1. Januar 2019 ist er Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG.

 

09. Februar 2026