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Am Pfau-StrategieDepot UI beteiligte Personen stehen mit der Auszeichnung auf der Dachterasse.

20 Jahre Strategie statt Spekulation

Wie das Pfau-StrategieDepot UI für langfristigen Vermögensaufbau steht

Seit 20 Jahren begleitet das Pfau-StrategieDepot UI Anlegerinnen und Anleger durch sehr dynamische Marktphasen – von der Finanzkrise über die Niedrigzinsjahre bis hin zu Corona und Inflation. Im Mittelpunkt steht dabei nicht ein einzelnes Produkt, sondern ein Anlageansatz: langfristig denken, Risiken bewusst steuern, Instrumente professionell auswählen und Kundinnen und Kunden persönlich begleiten. Im Interview sprechen Ina Kreimer, Vorstandsmitglied der VerbundVolksbank OWL eG, Michael Hepers, Bereichsleiter Treasury/Zins- und Währungsmanagement, und Franz-Josef Kaiser, stellvertretender Bereichsleiter Treasury/Zins- und Währungsmanagement, über regionale Verantwortung und die Frage, warum gerade Kontinuität an den Kapitalmärkten ein echter Mehrwert ist.

Unser Pfau-StrategieDepot UI

Die vergangenen Jahre haben bewiesen, dass gerade der richtigen Vermögensstruktur in Zeiten stark schwankender Wertpapiermärkte eine besondere Bedeutung zukommt. Die Mischung unterschiedlicher Anlageklassen ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit dem Pfau-StrategieDepot UI investieren Sie mit einer defensiven Strategie in unterschiedliche Anlageklassen.

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Frau Kreimer – 20 Jahre Pfau-StrategieDepot UI: Was bedeutet dieses Jubiläum für Sie?
Ina Kreimer: Die 20 Jahre sind für uns vor allem ein Zeichen von Verlässlichkeit. Nicht das Jubiläum an sich ist der eigentliche Erfolg, sondern dass unser Ansatz über so viele sehr unterschiedliche Marktphasen getragen hat. Das Pfau-Strategie Depot UI wurde nicht für eine einzelne Börsenlage konzipiert, sondern für das Auf und Ab der Märkte. Genau darin liegt seine Stärke.

Herr Kaiser, was war beim Start vor 20 Jahren der Ausgangsgedanke?
Franz-Josef Kaiser:
Unseren Kundinnen und Kunden sollte eine defensive, breit gestreute und unabhängige Anlagelösung angeboten werden. Dabei war es wichtig, nicht einfach einen weiteren Standardfonds aufzulegen, sondern ein Konzept mit vermögensverwaltendem Charakter, das flexibel auf unterschiedliche Marktphasen reagieren kann. Der modulare Aufbau und die bewusste Mischung verschiedener Instrumente waren von Anfang an zentrale Elemente.

Frau Kreimer, wenn Sie die Anlagephilosophie des Pfau-StrategieDepot UI in wenigen Worten beschreiben müssten – wie lautet sie?
Ina Kreimer:
Ich beschreibe sie gerne mit „Strategie statt Spekulation“. Das Pfau-StrategieDepot UI ist als defensiver, vermögensverwaltender Mischfonds konzipiert. Wir setzen auf ein ausgewogenes Verhältnis von Renditechancen und Risiken und auf die Flexibilität, das Portfolio an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Gerade weil wir nicht starr an eine Benchmark oder einzelne Anlageklassen gebunden sind, können wir im Sinne unserer Kundinnen und Kunden unabhängig agieren.

Der Fonds hat Finanzkrise, Eurokrise, Niedrigzinsphase, Corona und Inflation erlebt. Was sagt das über seinen Charakter aus?
Ina Kreimer: Vor allem, dass er nie als Produkt für Schönwetterphasen gedacht war. Er sollte von Beginn an Stabilität und Orientierung bieten – gerade dann, wenn Märkte unruhig werden. In solchen Zeiten braucht es keinen Aktionismus, sondern einen klaren, belastbaren Anlageansatz. Dass wir unsere Kundinnen und Kunden über all diese Phasen hinweg begleiten konnten, ist aus meiner Sicht der eigentliche Beleg für die Qualität des Konzepts.

Was unterscheidet das Pfau-StrategieDepot UI von anderen vermögensverwaltenden Fonds?
Michael Hepers:
Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist für mich die Verbindung aus regionaler Verantwortung und professioneller Fondsselektion. Unsere Entscheidungsträger leben in der Region und wirken für die Region. Gleichzeitig stützt sich die Investmentstrategie auf ein interdisziplinäres Spezialistenteam aus dem eigenen Haus. Wir haben damit kurze Wege, eine hohe Identifikation mit dem Produkt und zugleich einen sehr professionellen Auswahl- und Steuerungsprozess.

Das Pfau-Team im Austausch zum aktuellen Marktgeschehen: Karsten Pohl, Franz-Josef Kaiser, Michael Hepers (von links)

Herr Kaiser, wie entsteht die konkrete Investmentstrategie im Alltag?
Franz-Josef Kaiser:
Die Strategie entsteht nicht isoliert, sondern im laufenden Austausch. Wir treffen uns an jedem Börsentag, analysieren die Marktbewegungen, diskutieren Risiken, Chancen und mögliche Anpassungen. Dabei fließen neben unserer eigenen Expertise auch Research-Ergebnisse unabhängiger Anbieter ein. So entsteht ein Anlageprozess, der nah am Markt ist, aber immer im Rahmen unserer langfristigen, defensiven Grundausrichtung bleibt.

Sie sprechen vom Best-in-Class-Ansatz. Woran erkennen Sie, ob ein Fonds oder Instrument ins Portfolio passt?
Franz-Josef Kaiser:
Wir folgen nie einfach dem gerade populärsten Trend. Entscheidend ist immer, welchen Mehrwert ein Instrument für das bestehende Portfolio bringt. Wir schauen sehr genau auf Qualität, Stabilität, das Chance-Risiko-Profil und die Wechselwirkung zu anderen Anlageklassen. Ein Produkt muss in unser Gesamtkonzept passen – nicht nur in eine Marktstimmung.

Herr Hepers, welche Anlageklassen spielen im Pfau-StrategieDepot UI eine Rolle?
Michael Hepers:
Wir steuern je nach Marktsituation verschiedene Anlageklassen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander aus. Dazu gehören Aktien, Anleihen, alternative Anlagen, Immobilien und Liquidität. Ein besonderer Mehrwert liegt aus unserer Sicht auch in alternativen Anlagen, die geringe Wechselwirkungen zu klassischen Anlageklassen aufweisen und dadurch das Portfolio stabilisieren können.

Wie flexibel darf das Team auf Marktbewegungen reagieren, ohne den langfristigen Ansatz zu verlassen?
Michael Hepers:
Natürlich reagieren wir auf relevante Marktveränderungen. Aber wir tun das nicht hektisch, sondern auf Basis sorgfältiger Analysen. Taktische Anpassungen gehören dazu, solange sie in unsere strategischen Leitplanken passen. Die defensive Grundausrichtung des Fonds bleibt dabei stets erhalten.

Michael Hepers: Das Pfau-Team reagiert auf relevante Marktveränderungen auf Basis sorgfältiger Analysen.

Frau Kreimer, hat sich das Anlageverhalten Ihrer Kundinnen und Kunden in den vergangenen Jahren verändert?
Ina Kreimer:
Ja, wir spüren ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass Vermögensaufbau mehr braucht als kurzfristige Zinsanlagen. Viele Kundinnen und Kunden erkennen, dass attraktive Renditen und gut kontrollierbare Risiken am besten über eine breite Streuung zusammengebracht werden können. Genau dabei begleiten wir sie – nicht mit Standardlösungen, sondern mit individuell passenden Vermögensstrukturen.

Welche Rolle spielt die persönliche Beratung rund um den Fonds?
Ina Kreimer:
Für uns steht nie nur das Produkt im Mittelpunkt, sondern der Mensch dahinter. Das Pfau-StrategieDepot UI ist häufig ein wichtiger Baustein, aber immer eingebettet in eine individuelle Vermögensstruktur. Wir begleiten unsere Kundinnen und Kunden persönlich, besprechen Ziele, Risikoneigung und Zeithorizonte und passen die Struktur bei Bedarf an. Genau diese Kombination aus Strategie und persönlicher Begleitung macht den Unterschied.

Der Name „Pfau“ fällt auf. Was steckt dahinter?
Franz-Josef Kaiser:
Der Name ist weit mehr als ein Symbol. Er verweist zum einen auf den starken regionalen Bezug zu Paderborn und dem heiligen Liborius. Zum anderen ist „Pfau“ ein Akronym für Professionelle Vermögensstrukturierung, Flexible Vermögensanlage, Aktives Vermögensmanagement und Unabhängige Vermögensverwaltung. Damit beschreibt der Name sehr treffend, wofür der Fonds steht.

Wie stark spielen Nachhaltigkeitskriterien bei der Produktauswahl eine Rolle?
Michael Hepers: 
Nachhaltigkeitskriterien sind für uns ein wichtiger Baustein bei der Produktauswahl. Als regionale Genossenschaftsbank legen wir Wert auf verantwortungsbewusstes Handeln – auch bei Kapitalanlagen. Deshalb prüfen wir unsere Investments nicht nur unter Rendite- und Risikogesichtspunkten, sondern beziehen auch Nachhaltigkeitsaspekte in die Auswahl ein.

In komplexen Kapitalmärkten werden auch künftig eine breite Streuung und ein aktives Management zentrale Erfolgsfaktoren bleiben.

Herr Hepers, wenn Sie zehn Jahre nach vorn schauen: Welche Prinzipien werden für die Geldanlage besonders wichtig bleiben?
Michael Hepers:
Wir gehen davon aus, dass eine breite Streuung und aktives Management auch künftig zentrale Erfolgsfaktoren bleiben werden. Die Kapitalmärkte werden aus unserer Sicht eher komplexer als einfacher. Deshalb gewinnen ein professionelles Risikomanagement, eine flexible Steuerung und die Mischung verschiedener Anlageklassen mit geringer Wechselwirkung weiter an Bedeutung. Langfristiger Vermögensaufbau braucht auch in Zukunft vor allem Struktur und Disziplin.

Frau Kreimer, Herr Kaiser – was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste Botschaft nach 20 Jahren Pfau-StrategieDepot UI?
Ina Kreimer:
Dass langfristiger Vermögensaufbau Vertrauen, Strategie und persönliche Begleitung braucht. Genau dafür steht das Pfau-StrategieDepot UI seit zwei Jahrzehnten. Es ist kein Produkt für den schnellen Effekt, sondern eine Lösung für Menschen, die ihr Vermögen mit Augenmaß, Weitblick und professioneller Unterstützung strukturieren möchten.
Franz-Josef Kaiser:
Das Pfau-StrategieDepot UI steht für mich vor allem für Vertrauen, Kontinuität und Verantwortung. Es verbindet professionelle Investmentkompetenz mit regionaler Nähe und persönlicher Beratung. Genau darin liegt seine besondere Stärke: nicht kurzfristigen Trends hinterherzulaufen, sondern Menschen beim langfristigen Vermögensaufbau verlässlich zu begleiten. Das ist für mich ein sehr gutes Beispiel dafür, wie genossenschaftliche Beratung in der Vermögensanlage heute aussehen kann.